keltischer Jahreskreis der Natur

Natürlich wie du

zurück zu deiner Natur. zurück zu deiner Natürlichkeit.
Im Rythmus der Natur. Im Rythmus und im Einklang mit dir. Aho. Danke.

In den damaligen Zeiten, als es noch keine Uhr gab, haben sich die Menschen am Sonnenstand und an der Natur orientiert. So waren sie zum einen mehr mit der Natur, den Tieren und Wesen verbunden und zum anderen auch mit sich. Sie zogen sich zurück in ihre Häuser, ruhten sich aus, wenn es die Natur im Winter tat, sie waren auf Achse, draußen aktiv während des Sommers. Sie säten Samen aus für das bevorstehende Jahr und sammelten Kraft im Frühjahr, um die Blüten, Früchte, Kräuter und allerlei andere Dinge aus der Natur über das gesamte Jahr hinweg zu ernten, bis in den Herbst. Der Ernte danken, sie annehmen in tiefer Demut und Dankbarkeit gegenüber der Natur und den Ahnen im Herbst.

Die Kelten waren tief verbunden mit der Natur ihrer Umgebung und so kamen sie zusammen an verschiedenen Tagen im Jahr und feierten die Natur. Sie segneten und ehrten sie, das, was sie ihnen schenkte, und gaben zurück – jeder auf seine Art.

Sich mit dem Rhythmus der Natur zu verbinden,

verbindet euch mit euch selbst.

So macht es der Natur gleich und schwingt mit ihr durch das Jahr.

Nehmen und Geben ist der Rhythmus des Lebens, der eine…

So schwingt im Rhythmus eures Atems in Verbindung mit euch und mit anderen durch diese schöne Zeit und durch den natürlichen Rhythmus des Jahres. Wir treffen uns zu den benannten Festen, wo die Natur, die Sonne und auch der Mond geehrt und gefeiert werden, und kommen zusammen, feiern uns und ehren uns selbst. Jedes Fest orientiert sich am Sonnen- und Mondstand und ist so zwar datiert und jedes Jahr gleich, doch jedes Jahr ist anders, genauso wie ihr. So sind auch die Feierlichkeiten jedes Jahr andere, denn die Einzigartigkeit liegt im Moment und in euch.

Wir kreieren gemeinsam einen schönen Raum bei Musik, Getränken und entspanntem Beisammensein, Austausch und eurem verbundenen Atmen und zelebrieren die keltischen Feste der Natur in Freude und Dankbarkeit.

So ist jedes Fest themenspezifisch anders in seiner Ausgestaltung – passend zum Jahr und passend zum Jahreskreis. Es gibt Botschaften, passende Übungen zum jeweiligen Jahreskreisfest, die euch abholen, in den Moment einladen und bis zum nächsten Jahreskreisfest tragen.

Die Sonnenfeste feiern wir gemeinsam im Innenzeiten (Rostock):

JUL: 21. Dezember – Lichtvolle Stille
OSTARA: 21. März – Erblühen
LITHA: 21. Juni – Midsommar
MABON: 23. September – Erntedank

Alle wichtigen Infos zum jeweiligen Jahreskreisfest veröffentliche ich hier, über Instagram, in meiner Telegramgruppe und in meinem Newsletter.

Jahreskreisfest der Natur

ca. 2-4 h | vor Ort im Innenzeiten Rostock | für alle | Wert variabel

Die Sonnenfeste feiern wir gemeinsam:

JUL: 21. Dezember – Lichtvolle Stille
OSTARA: 21. März – Erblühen
LITHA: 21. Juni – Midsommar
MABON: 23. September – Erntedank

Der Kreis des Lebens hat keinen Anfang und kein Ende. 

Doch wenn ihr einen Anfang mögt, dann beginnen wir mit Jul – aus der Stille erwächst das Neue.

Jul - Lichtvolle Stille - 21. Dezember

Es läutet die Stille Zeit ein. Die Zeit, wo ihr euren Körpern Ruhe schenken dürft Ruhen und die Stille in euch genießen, Aufmerksamkeit schenken – denn das trägt euch durch die bevorstehende Zeit, das nächste Jahr. Es ist die Zeit, wo ihr tief in euch geht, zu den Schätzen eures Goldes, wo die Energie zu euren Wurzeln zurückfließt und ihr zwischen Loslassen euer Gold entdeckt. Nährt es, sitzt mit diesem Gold tief in euren Wurzeln und lasst entspringen, was ihr im nächsten Jahr umsetzen, ins Erleben bringen wollt.

An diesem Tag sind die Menschen noch einmal zusammengekommen, um das Licht in jedem von uns zu feiern und im ausgehenden Licht der Sonne die Sonne, das Licht in uns, aufsteigen zu lassen. So ist es zunächst eine innere Erfahrung, die sodann nach außen Schritt um Schritt ins Erleben gebracht werden darf.

So gebt euch dieser Stille, diesem Nichtstun hin und genießt es. Geht euren Freuden nach, seid kreativ, lest Bücher und bewegt eure Leiber in der Natur. Genießt auch die Stille der Natur, kocht, malt – was auch immer jedem gut tut – und tut nichts. Lasst die Arbeit ruhen. Alles andere kann warten. Euch und euren Körpern diese Erfahrung zu schenken, eure Körper auszuruhen, bis Imbolc ist besonders wichtig, denn er trägt euch gleichsam durch die nächste Zeit, durch euer Leben. So gönnt ihm diese Ruhe, er wird es euch danken.

So schenkt er euch das Neue, zusammen aus den tiefen Wurzeln eures Selbst.

Mutter Erde schenkt euch ihre Liebe und so auch die Kraft, um genau das ins Erleben zu bringen. Kraft, die bis zu Litha reicht, Kraft, aus der ihr Samen zu Imbolc legt, aus der heraus eine Pflanze erwächst, die ihr frohen Mutes zu Ostara verkündet und zuvor mit ihr richtig zusammenwächst, euch gegenseitig befruchtet in der Liebe zueinander. Aus diesem verkünden heraus wachsen sodann Blüten und später Früchte, die ihr zu Midsommar betanzt und befeiert, bis ihr zurückgeben könnt und eure Früchte bis zum Winter – Jul – nähren.

Das ist der Kreis des Lebens, im Kreise der Natur. So erlebt euch selbst darin jedes Jahr neu, jedes Jahr anders und tiefer. Jedes Jahr erwachsen neue Pflanzen, Blüten und Früchte, die ins Erleben und ins Befreien gebracht werden möchten. Jahr um Jahr trefft ihr euch und erinnert euch, begleitet und unterstützt euch. Ihr macht sehend, was im Verborgenen liegt, und ihr erinnert euch selbst im Miteinander an eure Blüten des Lebens, an euer Licht und eure Früchte und auch an euer Gold, das in jedem von euch ist, wächst und gedeiht.

Genauso gehört auch die Stille, das eigene Erfahren, dazu. So ist die Zeit zwischen Jul und Imbolc die Zeit, wo ihr lernt, mit euch zusammenzuwachsen, euch zuzuhören, eurer eigenen Stimme im Herzen zu lauschen und Jahr um Jahr aus sie zu hören und es umzusetzen, was auch immer aus der Stille heraus erwachen möchte. Alles ist wichtig und ein jeder von uns.

So lasst uns zusammenkommen in diesem Kreise – Jahr für Jahr.

Das süße Nichtstun. Gönnt euren Körpern Ruhe, Stille, die Einfachheit des Lebens, aus der das Neue wächst. Genießt die Natur, bewegt eure Körper, geht eurer Kreativität nach, die euch beflügelt … Genießt euch selbst.


So ist es wichtig, genau das zu lernen: sich dieser inneren Stimme, dieser inneren Weisheit hinzugeben, zu lernen, sich selbst wieder zu vertrauen und das in Empfang zu nehmen, was im nächsten Jahr umgesetzt werden möchte, ja dazu zu sagen und es zu säen – jeder für sich und auf seine eigene Art und Weise. 


Verbindet euch mit dieser zarten Pflanze, die im Erdreich ihre Wurzeln schlägt und dort heranwächst. Wie in der Natur, so auch in uns, mit allem, jedes Jahr neu.


So lernst du, mehr auf dich zu hören, mehr für dich zu gehen, dich selbst wieder durchs Leben zu navigieren, zu spüren, wie es sich anfühlt, aus dir heraus zu schöpfen und es umzusetzen, zu sehen, was entsteht oder entstanden ist im Rückblick des Jahres – dann, wenn du dich wieder in dein Haus zurückgezogen hast.

Etwas in dir möchte erblühen, etwas, was schon herangewachsen ist. So lasst uns davon erzählen, aus unserem Herzen heraus, so lasst uns lauschen den Worten des anderen und uns so im Miteinander unterstützen, dies ins Erleben zu bringen – die Blüten und Früchte.

Gleichsam gibt es Übungen, die euch tragen zur nächsten Zeit, und gleichsam atmen wir gemeinsam im verbundenen Atem.

Weitere Informationen zu diesem Tag wie auch zum keltischen Jahreskreis der Natur gibt es auf meiner Internetseite. Ich freue mich auf euch, mit euch das schöne Fest Ostara zu feiern,

mit euch, euch zu feiern im Miteinander.

Zu Midsommar, wenn die Sonne am höchsten steht, wurden wir genährt von Mutter Erde, erwachsen wir in unsere Größe hoch hinaus. Heute zu diesem besonderen Fest tragen wir unsere Früchte des Erlebens und feiern diese.

Geben zurück im Wandel der Zeit, des Jahres, und danken unserer Mutter. So steht die 2. Jahreshälfte für den Dank an unsere Mutter und geben zurück, bis wir es zu Mabon befeiern.

So ist es das Nähren des nächsten Halbjahres, des nächsten Zyklus, was wir heute säen, wovon wir uns im Winter ernähren. 

So geht es einzig und allein darum, zu feiern, was wir an Früchten erlebt haben. Und freut euch auf das, was kommt. Eure Dankbarkeit nährt eure Früchte, das, was ihr später erntet, und das, was euch im Winter ernährt, bis dahin trägt. So hört den Botschaften von Steffi, so feiert euch für das Erlebte, gemeinsam mit euch im Miteinander und mit eurem Atem, der euch verbindet.

Die Früchte des Lebens, die uns ernähren und die aus der Stille heraus zu Jul geboren wurden, dürfen wir heute an diesem besonderen Tag danken. Dank an die Ernte ist auch Dank an Mutter Erden, die uns bei jeder Malzeit erinnern darf an die Früchte unseres Lebens die wir auf dem Teller haben. Den Essen, der Nahrung danken, der Erde und auch allen, die dazu beigetragen haben, dass diese Mahlzeit aus dem kreativen Zusammenspiel veler Früchte entstand. So sind diese Früchte durch viele Hände gelaufen und so dürfen wir allen Danken. Dieser Dank wird erhört und wandert immer im Sehen eures dankbaren Herzend immer zu diesen Menschen zurück uns berührt sie im Herzen. Das ist die Botschaft und noch weitere dieses besonderen Festes.

Das, was ihr heute erntet, trägt euch durch die Winterzeit. So haltet inne und führt es euch vor Augen. Auch wenn ihr keine Früchte in Form von Essen erntet – so erntet ein jeder von uns immer etwas. Diese Liebe wird euch in den Wintertagen erhellen.

So ist es auch eine Zeit, die einen Rückzug einleitet, später im November. Auch davon werde ich euch berichten an diesem Tage.

Wieder einmal werden wir an diesem Tag gemeinsam sein im Miteinander, im Austausch und im verbundenen Atem.